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Aktuell

26. 11. 2007

Berufsbörse für Mädchen auch in Meckenheim

 

Den Einblick in die verschiedenen Berufsbereiche ermöglichten die Bildungsträger Deutsche Angestellten Akademie, InBIT Bonn, DRK Schwesternschaft Bonn e.V. und die Radstation Bonn. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen und Beratungen zu den Themen Berufswahlorientierung und Lebensplanung durch den Kreisverband lernen fördern, pro familia Troisdorf und pro familia Bonn und Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises Die Stadt Meckenheim bot einen Internetworkshop für Einsteigerinnen an.

 Rhein-Sieg-Kreis (mw) – Bereits zum siebten Mal öffnete die Berufsbörse für Mädchen „Ich werde was ich will“ in der Jugendfreizeitstätte in Meckenheim ihre Pforten mit interessanten Angeboten zur Berufswahlorientierung und Lebensplanung. Dass sich diese jährlich stattfindende Veranstaltung inzwischen großer Beliebtheit erfreut, zeigte die große Anzahl der Mädchen, die sich für diesen Tag angemeldet hatte.

Rund 200 Schülerinnen der achten Klasse aus Haupt- und Förderschulen aus dem linksrheinischen Kreisgebiet nutzten die Gelegenheit, in unterschiedliche Berufsfelder hineinzuschnuppern, praktische Erfahrungen zu sammeln und dabei ihre Neigungen und Begabungen herauszufinden.

Nach dem Schulabschluss direkt den Traumjob zu bekommen, schafft nicht jede. Zum einen liegt das daran, dass die Zahl der Stellen auf dem Ausbildungsmarkt beschränkt ist. Es liegt aber auch daran, dass viele Jugendliche gar nicht so genau wissen, was sie nach dem Abschluss der Schule machen wollen oder können.

„Welche Berufe bieten Euch gute Zukunftsperspektiven? Wo habt Ihr besonders gute Chancen in der Arbeitswelt? Wie lassen sich Beruf und Familie unter einen Hut bringen? Diesen Fragen könnt Ihr hier unter fachkundiger Anleitung nachgehen“, sagte Irmgard Schillo, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises. „Unser Ziel ist es, Euch zu motivieren, neugierig zu machen und Euer Selbstbewusstsein zu stärken“, ermunterte Dagmar Richter-Körner von der Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe im Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises die Mädchen.

Um Vorurteile gegenüber Berufen abzubauen, die als „Frauen untypisch“ gelten, wurden bei der Berufsbörse einige Bereiche vorgestellt, die Mädchen bei ihrer Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen: Garten- und Landschaftsbau, Holzbearbeitung, Farbtechnik und Raumgestaltung, Metalltechnik und Zweiradmechanik.

Die Berufsbörse für Mädchen im linksrheinischen Kreisgebiet wurde von der Koordinierungsstelle für Jugendberufshilfe des Rhein-Sieg-Kreises in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises sowie der Stadt Meckenheim ausgerichtet.

Der Leiter des Bereiches Kinder, Jugend und Familie der Stadt Meckenheim, Andreas Jung, besuchte die Mädchen und begrüßte sie: „Die Berufsbörse findet zum siebten Mal hier im Jugendzentrum statt und wir werden auch zukünftig gerne dieses wichtige Projekt unterstützen. Wir freuen uns, dieses Mal durch ein eigenes Angebot im Bereich Lebensplanung, mit „Emma – ein Baby zum Ausprobieren“, zum Gelingen beitragen zu können“.

Den Einblick in die verschiedenen Berufsbereiche ermöglichten die Bildungsträger Deutsche Angestellten Akademie, InBIT Bonn, DRK Schwesternschaft Bonn e.V. und die Radstation Bonn. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen und Beratungen zu den Themen Berufswahlorientierung und Lebensplanung durch den Kreisverband lernen fördern, pro familia Troisdorf und pro familia Bonn und Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises Die Stadt Meckenheim bot einen Internetworkshop für Einsteigerinnen an.

Parallel zur Berufsbörse für Mädchen fanden am gleichen Tag mit Akteuren aus der Jugendarbeit in der Gemeinschaftshauptschule Alfter, der OT Live und Ev. Offene Tür in Rheinbach, an verschiedenen Standorten in Swisttal und in der Gemeinschaftshauptschule in Wachtberg individuell zugeschnittene Angebote zur Berufs- und Lebensplanung für Jungen statt. Ziel war es auch hier, die Auseinandersetzung mit lebenspraktischen Themen zu intensivieren.